Selectron Systems AG

Marktvorteil durch massgeschneiderte IoT-Lösung

Selectron Fleet Monitoring ermöglicht es, eine Ferndiagnose eines Zugs im laufenden Betrieb zu erstellen. Die dadurch erreichten schnelleren Reaktionszeiten im Servicefall verringern die Ausfallzeiten der Schienenfahrzeuge. Dank dem Wissen der Cloud- und IoT-Experten bei der bbv konnte diese Lösung schnell, sicher, skalierbar, hochverfügbar und mit minimalen Betriebskosten umgesetzt werden.

01.01.2018Text: Xavier Ruchti0 Kommentare
Zug an Bahnhof
Bildquelle: © SBB CFF FFS

«Unsere Wünsche und Anforderungen wurden vollumfänglich erfüllt. Und unsere Kunden haben nun ein zukunftsweisendes Diagnose-Tool in der Hand.»

Bernd Riedel, Head of Strategy & Marketing, Selectron Systems AG

Aufgabe: Monitoring-Lösung für Schienenfahrzeuge

Die Selectron Systems AG bietet Automatisierungslösungen für Schienenfahrzeuge aller Art und ist damit im weltweiten Markt tätig. Die Selectron-Fleet-Monitoring-Lösung soll es ermöglichen, Diagnosedaten von beliebigen Sensoren wie Geschwindigkeit, Bremstemperaturen oder Türstörungen in Echtzeit über das Internet zu übertragen und dort zu verarbeiten, auszuwerten und das Personal aktiv über Störungen zu informieren.

Dies bietet verschiedene Möglichkeiten hinsichtlich des präventiven Fahrzeugunterhalts: Schnellere Reaktionszeiten im Servicefall verringern die Ausfallzeiten der Fahrzeuge. Damit kann die Verfügbarkeit der Transportleistung hoch gehalten werden. Weiter verringert eine Vordisposition der auszutauschenden Ersatzteile die Wartungs- oder Reparaturzeiten.

Anforderungen: sicher, skalierbar und elastisch

Die Herausforderungen in diesem Projekt waren vielfältig: Es musste die sichere und stabile Kommunikation zwischen Fahrzeug und Backend-System gewährleistet sein. Das Backend sollte auf einer Plattform betrieben werden, die eine Skalierung auf sehr viele, weltweit verteilte Fahrzeuge erlaubt, aber dennoch kostengünstig im Betrieb ist. Neben Skalierbarkeit und Sicherheit sollte die Lösung auch elastisch sein, um Lastspitzen beim Empfang der Diagnosedaten abfedern zu können und damit die Verfügbarkeit des Backend-Systems zu gewährleisten.

Zug in Fahrt
Bildquelle: © SBB CFF FFS

Umsetzung: IoT-Lösung mit Microsoft Azure

Hätte man diese nicht funktionalen Anforderungen versucht mit einer eigenen IT-Infrastruktur umzusetzen, wäre das für die Selectron nicht rentabel gewesen. Die Kosten für Datencenter, Hardware und Personal wären zu gross. Auch ein Schweizer Hosting-Provider kam nicht in Frage, da bei diesen Angeboten einerseits nicht die gewünschte Elastizität (Ausgleich von Lastspitzen durch automatische vertikale Skalierung) gegeben ist, andererseits bieten die grossen Public-Cloud-Provider wie Amazon und Microsoft auf ihren Cloud-Plattformen Dienste an, die für das Internet der Dinge massgeschneidert sind.

Die Experten der bbv haben dank ihrer langjährigen Erfahrung mit Cloud-Plattformen das Produkt Microsoft Azure als ideale Lösung evaluiert und dem Kunden präsentiert. Die Azure Cloud bietet diverse Dienste an, die Out-of-the-Box gemietet werden können und die die gewünschte Skalierbarkeit, Sicherheit und Elastizität bereits mitbringen.

Im Rahmen eines Proof-of-Concepts konnte die Machbarkeit bewiesen und eine detaillierte Gesamtbetriebskosten-Rechnung erstellt werden (TCo – Total Cost of ownership). Die TCo der bbv-Experten ermöglichte es der Selectron, ein Business-Modell für das Fleet Monitoring zu entwickeln.

Schliesslich wurde auf der Basis dieser Erkenntnisse das Selectron-Fleet-Monitoring in nur einem Jahr zur Marktreife gebracht und erfolgreich an die Pilotkunden ausgeliefert. Die Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Kosten wurden vollumfänglich erfüllt.

Mehrwert für Selectron

  • Das umfassende Cloud- und IoT-Know-how der bbv-Experten ermöglichte eine zukunftsweisende, innovative Lösung.
  • Durch Mieten von Cloud-Diensten konnte die geforderte Sicherheit, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit erreicht werden, ohne dafür selber etwas programmieren zu müssen.
  • Dank der schnellen Bereitstellung in der Cloud konnte die Time-to-Market minimiert werden.
  • Mit agilen Prozesse können jederzeit die Bedürfnisse der Endkunden in den Product Backlog aufgenommen und zeitnah umgesetzt werden.
  • Der Kunde hat keine Investitionskosten in Infrastruktur. Die Betriebskosten sind minimal.

Unsere Services, die zum Einsatz kamen

Ihr Ansprechpartner

Roland Achermann

Roland Achermann ist als Business Area Manager bei bbv für den Bereich Industrie und Energie verantwortlich. Er hat über 20 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung für die Industrie. Heute bringt er seine Expertise in den Bereichen Digitalisierung und Individualsoftware in spezifische Lösungsangebote ein.

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