Corona-Beitragsserie: Shoring

Coronavirus: Der Schalter für mehr Flexibilität?

Die ausserordentliche Situation um COVID-19 hat Unternehmen von einem auf den anderen Tag vor eine grosse Herausforderung gestellt. Doch gerade diese schwierige Zeit birgt auch Chancen und Potenziale. Nun gilt es, flexibel auf diese zu reagieren.

30.04.2020Text: tnt-graphics0 Kommentare
Schalthebel manuell_modernes Auto_Corona

Als in der Schweiz und weiten Teilen der Welt der Lockdown ausgerufen wurde, galt es – sofern möglich – in jedem Unternehmen Notfallmassnahmen zu treffen, um den laufenden Betrieb weiterzuführen und im Netzwerk mit Lieferanten und Abnehmern in der neuen Realität weiter operieren zu können. Nun ist das Ende des Lockdowns in Sicht und damit auch die Aufgabe der Unternehmen, einen grösseren Zeithorizont ins Auge zu fassen, um Chancen und Potenziale trotz der Krise zu identifizieren und zu nutzen.

Flexibilität im Kleinen…

Die Krise hat die Digitalisierung in vielen Bereichen stark angeschoben. Das Remote-Arbeiten wurde innerhalb von kürzester Zeit zum Standard und viele Geschäftspartner sowie Mitarbeitende haben sich in den vergangenen Wochen neue Skills angeeignet, welche für die virtuelle Zusammenarbeit nützlich sind. So hilft die Selbstorganisation der einzelnen Mitarbeitenden schliesslich dem ganzen Unternehmen. Beispielsweise fördert das Home-Office nicht nur die Gewohnheit über Distanz arbeiten zu können, sondern auch die erhöhte Unabhängigkeit sowie Übernahme von Mitverantwortung der einzelnen Mitarbeitenden. Die Flexibilität jedes einzelnen wird jeden Tag aufs Neue herausgefordert.

… wie im Grossen

Die Schnelllebigkeit, die mit der Krise in den Unternehmen Einzug hielt, wird nicht so schnell verschwinden. Viele Firmen werden damit beginnen, die Schnelligkeit sowie auch die neugewonnene Flexibilität zu schätzen und in ihrem Unternehmen künftig mehr auf rasche Entwicklungen und Prozesse setzen. Der Bedarf an Minimum Viable Products und Rapid Prototyping zur schnellen Realisierung neuer Geschäftsmodelle beziehungsweise Validierung neuer Ideen wird als Folge auf das Virus stark zunehmen. Denn Unternehmen sind gezwungen, mehr mit weniger zu tun und finden trotzdem oder gerade deswegen bessere, einfachere, kostengünstigere und schnellere Wege, um ihre Kunden zu bedienen und ihre Unternehmensvision zu verfolgen.

Unternehmen werden nun auch überdenken, welche Prozesse wirklich in Stein gemeisselt, und welche variabel sind. Neben der erhöhten Flexibilität gilt es, auch die Ausfallsicherheit zu berücksichtigen – trotz Einschränkungen in den Lieferketten oder auch in Personalbereichen müssen Unternehmen sicherstellen, dass die kritischen Geschäftsprozesse jederzeit aufrechterhalten bleiben. Gleichzeitig können und sollen solche Überlegungen auf der Kostenebene weitergeführt werden. Die krisenbedingte Stilllegung oder Verlangsamung von grossen Geschäftsprozessen wird ein Licht darauf werfen, was letztendlich wirklich erforderlich ist und was nicht.

Diese Innovationsfähigkeit auf Ebene der Produkte und Dienstleistungen, sowie der Prozesse spielt angesichts der aktuellen Wirtschaftslage und Wettbewerbssituation eine entscheidende Rolle bei der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens. So können massgeschneiderte digitale Lösungen in der aktuellen Situation eine Schlüsselrolle einnehmen.

Corona Best Shoring

Mit Offshoring-Teams die Entwicklung global absichern

Unternehmen, die in solchen schwierigen Zeiten Flexibilität vorweisen, haben die besseren Rahmenbedingungen, die Krise erfolgreich zu überstehen. Jetzt gilt es, in Kooperation mit Geschäftspartnern Möglichkeiten zu evaluieren, die die eigene Flexibilität erhöhen und dabei eine Kosteneffizienz bei gleichzeitiger Weiterentwicklung der eigenen Produkte und Dienstleistungen ermöglichen.

Gerade wenn es um Flexibilität in der Softwareentwicklung geht, ist die Zusammenarbeit mit internationalen Teams eine sichere Alternative. bbv bietet mit ihren Shoring-Teams in Vietnam und Griechenland eine gute Ausgangslage, um Entwicklungsleistungen global zu verteilen und so auch bei allfälligen weiteren lokalen Disruptionen den nahtlosen Betrieb zu gewährleisten. Die Experten sind erfahren in der Zusammenarbeit auf Distanz und sind es sich gewohnt, sich schnell in neue Vorhaben einzuarbeiten und flexibel auf Veränderungen einzugehen. Die Entwicklung von Minimal Viable Products und Rapid Prototypes wird von unseren Kunden als Kernkompetenz gesehen. Schweizer Vertrags- und Ansprechpartner sowie der direkte Kontakt mit den Teams in Thessaloniki und Ho-Chi-Minh-City sind selbstverständlich.

Der Autor

Alan Ettlin

Als Chief Operations Officer (COO) der bbv Software Services sowie mit seinem Engagement bei bbv Consultancy begleitet Alan Ettlin unsere Mitarbeitenden und Kunden von der Ko-Kreation visionärer Ideen bis zur erfolgreichen Realisierung entsprechender Software-Vorhaben gesamtheitlich. Dabei liegt sein Fokus auf der Anwendung gemeinsam entwickelter Lösungsstrategien im Zusammenspiel von Mensch, Organisation, Technologie und Betriebswirtschaft stets nach dem Prinzip «Making Visions Work».

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